Firmengeschichte

 

Wie alles begann...

1950 war ein besonderes Jahr für Willy Krauss: Krieg, Ausbildung und Studium lagen bereits hinter dem 27jährigen Maschinenbauingenieur. Nun galt es, mitzuhelfen beim Wiederaufbau des Landes. Für den jungen Mann bot sich die Gelegenheit, im oberpfälzischen Dietfurt eine Firma zu gründen: eine Metallwarenfabrik. Das Produktprogramm des Unternehmens umfasste Schrauben und Fassondrehteile. Die Zeit des Wirtschaftswunders sollte sich auf für die frisch gegründete Metallwarenfabrik H. Willy Krauss als positiv und gewinnbringend erweisen...


Als Standort bewährt: Beilngries 



Dank der umsichtigen Leitung und des großen Engagements des Inhabers wuchs der Betrieb schnell. Die Räumlichkeiten in Dietfurt reichten bald nicht mehr für das aufstrebende Unternehmen aus. Deshalb suchte Willy Krauss nach Erweiterungsmöglichkeiten und wurde schließlich 1955 im idyllischen Beilngries nördlich von Ingolstadt fündig. Er ließ dort ein Verwaltungsgebäude mit angrenzenden Fertigungshallen errichten. Im Januar 1956 zog die Metallwarenfabrik komplett nach Beilngries in die Kelheimer Straße 33 um. Im Laufe der Zeit mehrmals erweitert und modernisiert, ist dieser Standort noch heute der Sitz des Unternehmens. 



 

Von Wachstum und Beständigkeit

Mit der Metallwarenfabrik von H. Willy Krauss ging es aufwärts. Die Zahl der Beschäftigten wuchs kontinuierlich und schon bald wurde eine eigene Ausbildungsstätte eingerichtet. Die Produktpalette wurde, dank guter Auftragslage, ständig erweitert. Besonders im Bereich Gießerei-Industrie, der Holz- und Möbelbranche sowie der Befestigungstechnik engagierte sich das Unternehmen nachhaltig. In all diesen Fabrikationsbereichen besaß der Firmeninhaber Willy Krauss Patente, die sich als fundierte Basis für den Unternehmenserfolg erwiesen. Mit Produkten wie Entlüftungsdüsen für Gießerei-Formen, Verbundmuffen für die Holz- und Möbelindustrie sowie Messingdübeln für die Befestigungstechnik erlangte die Firma Krauss eine starke Position auf dem Markt. Auch die Formstahlabteilung - für zerspanende Werkzeuge - in der z.B. Flachform- und Rundformstähle nach Kundenzeichnungen und -wünschen gefertigt werden, ist seit über 50 Jahren etabliert. 




 

Damals wie heute: Modernste Technik als Standard

Die nachhaltig positive Entwicklung des Unternehmens wurde durch die Fertigung von Präzisionsdrehteilen in Klein- und Großserien für namhafte Firmen der Automobilzulieferindustrie unterstützt. Mit den Jahren wurde nicht nur das Sortiment erweitert und der Maschinenpark zielstrebig ausgebaut, vielmehr gehörten die modernsten Technologien und der neueste Stand der Technik ebenso zu den Prioritäten, die im Betrieb gesetzt wurden. Bereits 1971 arbeitete das Unternehmen mit einer hausintern eingerichteten EDV-Entwicklungsabteilung. Die computergestützte Fertigungssteuerung und ein ausgezeichnetes Qualitätssicherungssystem gewährleisten bis heute absolute Wertarbeit und Präzision. 



 

Lenken und Leiten: die Nachfolger

Seit dem Tod von Hermann Willy Krauß lenken seine Söhne Helmut und Reinhard Krauß die Geschicke des Unternehmens. Die Fortführung der stets erfolgreichen Firmenstrategie, das fundierte fachliche Können und der hohe Einsatz aller Mitarbeiter sind für den Firmenerfolg nach wie vor ausschlaggebend.
Der kontinuierliche Ausbau der weltweiten Marktanteile und die positive Unternehmensentwicklung lassen die Firmeninhaber trotz der aktuellen Konjunkturschwankungen zuversichtlich in die Zukunft blicken.